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Tagblatt, 22. November 2016, Unternehmensporträt Möbel Markt Meier
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«Jetzt wird es endlich real» - Mit ihrem Möbelmarkt in Mörschwil erfüllt sich Familie Meier einen Lebenstraum

Seit September entsteht in Mörschwil der Neubau für den Möbelmarkt Meier. Läuft alles nach Plan, zügelt das Familienunternehmen im nächsten Sommer nach über 40 Jahren von Wittenbach nach Mörschwil. Bei Toni und David Meier ist die Vorfreude auf den neuen Standort gross. Es fühle sich wie ein Heimkommen an, ist sich das Vater-Sohn-Gespann einig

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Vater und Sohn haben gut lachen: David (links) und Toni Meier auf der Baustelle ihres Neubaus in Mörschwil.

Man mag von der Werbung, die überall aufploppt, halten, was man will. Im Gedächtnis bleibt sie aber. So dürften in der Region St.Gallen viele schon einmal David Meier in einem Videoclip beobachtet haben, wie er die Arme weit auseinander streckt und ruft: «Möbelmarkt Meier in Wittebach – de gröööscht und günschtigst Möbelmarkt i de Ostschwiz.» Vater Toni Meier juchzt derweil voller Inbrunst in die Kamera: «Juhdihui!»

Nicht nur die Werbungen, sondern auch der Familienbetrieb selbst dürfte vielen ein Begriff sein. Der Möbelmarkt Meier hat Tradition. Angefangen hat seine Geschichte 1976 im St.Galler Lachen-Quartier, wo 1980 ein Grossbrand den Lagerschuppen zerstörte. 1981 zügelte das Möbelhaus schliesslich nach Wittenbach an die Arbonerstrasse, wo es bis heute in den Räumen der ehemaligen «Saurer»-Tochter Leumann, Boesch und Co. eingemietet ist.

Bald aber endet diese Ära: Die Familie Meier lässt Wittenbach nach über 40 Jahren hinter sich und zügelt in absehbarer Zeit nach Mörschwil. Dort entsteht im Gebiet Fahrn seit Herbst ein Neubau für das Möbelhaus.

Schluss mit Irrgarten

Dass die Meiers etwas Eigenes in Mörschwil bauen wollen, ist schon seit einigen Jahren bekannt. Im Herbst 2015 hiess es, man wolle noch im ersten Halbjahr 2016 mit dem Bauen beginnen. Das Projekt verzögerte sich aber. Hinzu kamen Einsprachen. 2018 lag das erste Baugesuch, 2020 das zweite auf. Nachdem jahrelang Bauvisiere die Parzelle im Mörschwiler Gewerbegebiet schmückten, fand Ende September schliesslich der langersehnte Spatenstich statt.

Seither wird auf dem 6100 Quadratmeter grossen Grundstück, das sich zwischen der Rorschacher Strasse und der Steinigfeldstrasse befindet, gebaut.

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David, Hamida und Toni Meier (von links nach rechts) beim Spatenstich am 22. September

Bis im Sommer 2022 entsteht hier ein dreigeschossiger Neubau mit einem Bauvolumen von 26'000 Kubikmetern. Mit einer Nutzfläche von 6250 Quadratmetern wird es im Mörschwiler Möbelmarkt etwa gleich viel Platz für Sofas, Tische und Co. haben wie in Wittenbach. In Wittenbach stehen jeweils allein rund 300 Sofas. Geschäftsführer David Meier sagt:

«Im Unterschied zum heutigen Standort werden wir in Mörschwil die Fläche viel besser nutzen und die Möbel besser und schöner präsentieren können.»

Die Räume in Wittenbach seien enorm verwinkelt, ergänzt der 37-Jährige. «Man findet sich kaum zurecht. Ein Irrgarten.»

Eng mit Mörschwil verbunden

David Meier und sein Vater Toni Meier, der die Möbelmarkt Meier AG vor über 45 Jahren gegründet hat, stehen auf der Baustelle und beobachten das Geschehen. Die beiden sind zufrieden. «Jetzt, wo das Gebäude immer mehr in die Höhe wächst, freut man sich umso mehr. Jetzt wird es endlich real», sagt David Meier. Sein Vater nickt:

«Für mich geht hier ein Lebenstraum in Erfüllung.»

Ein Neubauprojekt sei eine grosse Herausforderung, sagt David Meier. Aber eine interessante. «Vor allem mein Vater schaut regelmässig auf der Baustelle vorbei, da er in Mörschwil wohnt.» Er selber sei in Mörschwil aufgewachsen und nach wie vor mit der Gemeinde verbunden. Es fühle sich wie ein Heimkommen an, sind sich beide einig.

Es sei ein glücklicher Zufall, dass sie in Mörschwil ein Grundstück kaufen konnten. Geeignetes Land zu finden, sei nicht einfach. Schliesslich benötige ein Möbelhaus aufgrund der vielen Ausstellungsmodelle viel Platz, so David Meier.

 

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So soll der Bau dereinst aussehen.

10 bis 20 Personen arbeiten jeweils auf der Baustelle. Für den Bau werden vorfabrizierte Betonelemente verwendet. Diese werden auf der Baustelle noch zusammengebaut. Dank der Elementbauweise beträgt die Bauzeit gerade einmal rund zehn Monate. Das sei auch kosteneffizient. David Meier betont:

«Wir bauen keinen Luxusbau.»

Das passe nicht zur Philosophie des Unternehmens. Zudem wolle man auch künftig kostengünstige Möbel verkaufen können. Schliesslich habe sich Möbel Meier einen Namen mit fairen Preisen gemacht, sagt Toni Meier. «Uns war es daher wichtig, möglichst kostengünstig zu bauen», betont der 79-Jährige. Über die Kosten des Neubaus schweigen die Meiers.

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Die vorproduzierten Betonelemente werden in Mörschwil zusammengabeut.

Grosser Abverkauf in Wittenbach statt grosser Zügelei

Bislang funktioniere alles problemlos auf der Baustelle – trotz Schneeeinbruch, sagt David Meier. Verläuft alles weiterhin nach Plan, übergibt die Baufirma den Neubau den Meiers im Juli 2022. Die Eröffnung des Möbelmarkts Meiers in Mörschwil ist im Herbst oder Winter 2022 geplant. «Es benötigt Zeit, das ganze Haus neu einzurichten und alle Möbel auszustellen», sagt David Meier.

«Da kommt einiges auf uns zu. Nur schon einen Teppich auf dieser Fläche zu verlegen, dauert.»

Die Möbel, die in Wittenbach ausgestellt sind, werden Meiers nicht mit nach Mörschwil nehmen. Es sei schlicht ein zu grosser Aufwand, Hunderte Sofas zu zügeln, begründet David Meier. Auch finanziell. Stattdessen werde es einen grossen Abverkauf am Wittenbacher Standort geben. In Mörschwil wolle man alles neu einrichten.

Man werde aber selbstverständlich weiterhin mit den langjährigen und bewährten Lieferanten zusammenarbeiten, sagt David Meier.

«Wir wollen uns nicht neu erfinden.»

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Die Bauzeit für das neue Möbelhaus beträgt gerade einmal zehn Monate.

Unklar, was mit dem alten Standort passiert

Er freue sich auch darauf, dass der Neubau nicht nur Vorteile für die Kundschaft bringe, sondern auch für die Mitarbeitenden, sagt David Meier. Die neuen Aufenthaltsräume würden um einiges schöner und angenehmer sein. «Es wird vieles besser und einfacher.» In Wittenbach sei in all den Jahren nie etwas renoviert worden. Hier und da habe man mal einen Teppich oder die Beleuchtung ausgewechselt.

Wenn die Meiers mit ihrem Möbelmarkt und den zwölf Angestellten nach Mörschwil zügeln, werden sie Wittenbach nach über 40 Jahren verlassen. Schwingt da auch etwas Wehmut mit? Es habe schon immer wieder Gefühlsschwankungen gegeben, sagt Toni Meier. Auch Zweifel bezüglich des Neubaus.

«Aber das hat sich gelegt. Wenn ich jetzt hier auf der Baustelle stehe, weiss ich: Das war die richtige Entscheidung.»

 

 

 


 

 

 

 

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(v. l. n. r. Anton, David & Hamida Meier)

Möbel Markt Meier - Transparenz zahlt sich aus

MÖBEL MARKT MEIER ⋅ Das Wittenbacher Familienunternehmen behauptet sich seit Jahrzehnten erfolgreich gegen stetig wachsende Konkurrenz. Der Schlüssel zum Erfolg: Die besondere Firmenphilosophie, der das Unternehmen von Anfang an treu blieb.

Was vor 40 Jahren als Einmannbetrieb in einer Scheune in St.Gallen Lachen seinen Anfang genommen hat, ist zu einem Unternehmen mit 14 Mitarbeitern und einer Ausstellungsfläche von 6500 Quadratmetern gewachsen. Viel erinnert heute nicht mehr an die Anfangszeit des Möbel Markts Meier in den Siebzigerjahren. Das Konzept ist aber immer dasselbe geblieben. «Wir wollen unseren Kunden eine möglichst grosse Auswahl an Möbeln zu möglichst niedrigen Preisen anbieten», sagt David Meier, der das Geschäft führt. Auf Schnickschnack wird deshalb verzichtet. Schön eingerichtete Schauzimmer mit Stellwänden, aufwendige Innendekoration und eine ausgeklügelte Beleuchtung gibt es in den grosszügigen Ausstellungshallen in Wittenbach-Kronbühl nicht. «Auf eine solche Inszenierung der Möbel verzichten wir bewusst, weil wir so mehr Möbelstücke ausstellen können und die Fixkosten dadurch niedriger sind. Das schlägt sich am Ende direkt auf den Preis nieder, den der Kunde für unsere Produkte bezahlt.» Abstriche bei der Qualität müssen die Kunden keine machen. «Wir bieten die gleichen Möbel von denselben Herstellern an wie unsere Konkurrenz», sagt Meier.

Transparenz steht im Zentrum

Zu den niedrigen Preisen trägt auch die besondere Einkaufsstrategie bei. «Wir sind einem deutschen Einkaufsverband angeschlossen», sagt Meier. «So erhalten wir die Möbel zu Konditionen, die ein einzelner Händler niemals erreichen kann. Diesen Preisvorteil geben wir an unsere Kunden weiter.» Die Konkurrenz aus dem nahen Ausland fürchtet er nicht. «Wir verkaufen die Möbel sogar etwas günstiger als die Möbelhäuser in Österreich oder Deutschland.» Der Möbel Markt Meier wirbt deshalb mit einer Bestpreis-Garantie. Findet man das gekaufte Möbelstück anderswo günstiger, wird die Preisdifferenz erstattet. Ein zentrales Anliegen ist David Meier die Transparenz. «Auf unserer Homepage kann man deshalb detaillierte Preislisten herunterladen. Die Preise auf der Homepage sind dieselben wie bei uns im Laden.» Für den Kunden ist also jeder Preis mit der Konkurrenz vergleichbar. Diesen Vergleich scheut Meier nicht. «Ganz im Gegenteil, wir wollen verglichen werden, weil wir uns sicher sind, stets die niedrigsten Preise zu haben», sagt er. Eine weitere Besonderheit der Online-Strategie des Unternehmens: Auf der Homepage der Möbel Markt Meier AG können die Kunden sowohl die Dienstleistungen als auch die Mitarbeiter des Möbelgeschäfts bewerten. Die Resultate sind dann für potenzielle Kunden einsehbar. «Dies ist eine Praxis, die es so nur bei sehr wenigen Konkurrenten gibt. Für uns ist es ein weiterer Schritt hin zu mehr Transparenz», sagt Meier.

Schweizweit grösste Auswahl an Bico-Produkten

Die auf drei Stockwerke verteilte Ausstellungsfläche von gut 6500 Quadratmetern bietet Platz für unzählige Tische, Stühle, Sessel, Schränke, Büro- und Garderobenmöbel sowie Regale und Teppiche. Das Herzstück der Ausstellung bilden die knapp 600 Polstermöbel, die mit Leder oder Stoff bezogen sind. «Wir haben sowohl klassische als auch moderne Möbelstücke im Angebot. Es ist wirklich für jeden etwas dabei», sagt Meier. Viele Polstermöbel lassen sich zudem individuell anpassen. «Meist sind unterschiedliche Ausführungen bei Farbe, Material und sogar bei der Zusammensetzung der Möbelstücke möglich», sagt Meier. Schweizweit einzigartig ist die grosse Auswahl an Bico-Produkten, die das Wittenbacher Möbelgeschäft im Angebot hat. «Wir haben schon immer Wert auf ein grosses Bico-Sortiment gelegt. Mittlerweile sollten wir gar das grösste der Schweiz haben», sagt Meier. Mit ein Grund, weshalb die Kunden aus der ganzen Schweiz anreisten.

Immer ein Familienunternehmen geblieben

Gegründet wurde das Unternehmen von Anton Meier, dem Vater des heutigen Geschäftsführers David Meier. Seine ersten Möbel verkaufte er 1976 in ehemaligen Pferdestallungen im St.Galler Lachen-Quartier. «Eine sehr schöne, aber auch anstrengende Zeit», sagt Anton Meier. «Zuerst habe ich alles selber gemacht. Auch die Auslieferungen.» Bei den massiven Wohnwänden, die früher Mode waren, habe es da einige schweisstreibende Nachmittage gegeben. «Ich kann mich daran erinnern, dass ich die schweren Möbel nicht mehr gerne verkauft habe», sagt Meier. «Da wusste ich, dass ich jemanden einstellen muss. So ist der Betrieb nach und nach gewachsen.» Vier Jahre nach der Gründung brannte das Geschäft bei einem Quartierbrand ab. Verletzt wurde niemand. Anton Meier entschloss sich aber dazu, nach Wittenbach-Kronbühl an die Arbonerstrasse umzuziehen. Dort, in den ehemaligen Liegenschaften der Saurer-Tochter Lehmann, Boesch & Co. und der Bischof Textil AG, befindet sich der Möbel Markt Meier noch heute. Mittlerweile sind 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betrieb beschäftigt. Die Möbel Markt Meier AG sei immer ein typisches Familienunternehmen geblieben. «Bei uns helfen alle mit. Ich bin immer noch als Allrounder im Einsatz. Meine Frau arbeitet im Verkauf. David hat die Geschäftsführung übernommen, und meine Tochter Miriam ist im Verwaltungsrat», sagt Anton Meier.

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